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Schokolierte Trockenfrüchte

Schokolierte Trockenfrüchte selbst machen

Trockenobst ist beliebt, aber relativ teuer, wenn man es kauft. Noch besser als einfaches Dörrobst schmecken schokolierte Trockenfrüchte, die man selbst machen kann. Sogar Kinder mögen diese leckere Süßigkeit, die obendrein noch gesund ist und dem Körper schnell Energie liefert.

Was macht Trockenobst so gesund?

Getrocknetes Obst ist durch den Flüssigkeitsentzug lange haltbar und kann zwischendurch als süße Nascherei gegessen werden. Wird das Obst möglichst frisch und schonend getrocknet, bleiben die meisten Vitamine und wichtige Nährstoffe erhalten. Die süße Nascherei begeistert sogar Obstmuffel, die nicht dazu zu bewegen sind, täglich die empfohlene Menge an frischem Obst zu essen. Schokolierte Trockenfrüchte sind nicht zuletzt wegen dem leckeren Schokoladenmantel beliebt, sondern werden oft als Süßigkeit empfunden und deshalb gegenüber frischem Obst bevorzugt.

Dörrobst ist wesentlich süßer, weil durch den Wasserentzug alle Aromen konzentrierter sind. Somit ist Trockenobst perfekt, wenn man Lust auf etwas Süßes hat. Schokolierte Trockenfrüchte schmecken durch die Schokolade zudem besonders lecker und begeistern Naschkatzen. Allerdings ist der Anteil von Schokolade bei schokoliertem Trockenobst nicht so hoch, als würde man eine Tafel Schokolade essen. Zwar können Sie getrocknetes Obst fertig im Supermarkt kaufen, allerdings wird dieses oft geschwefelt, um es haltbarer zu machen. Sind Sie Fan von Dörrobst, können Sie Früchte problemlos selbst machen, ohne Konservierungsmittel wie z. B. Schwefel zuzusetzen. Selbstverständlich dürfen Sie mehrere Obstsorten mischen, dann ist für jeden die richtige Süßigkeit dabei.

Schokolierte Trockenfrüchte selbst machen

Frisches Obst schonend trocknen

Zum Trocknen eignen sich fast alle Obstsorten. Apfelscheiben, Bananenstücke, Erdbeeren, Kiwi, Feigen sowie Ananas und fast alle Beerenarten können entweder im Backofen bei geöffneter Tür oder noch besser in einem speziellen Dörrautomat getrocknet werden. Die perfekte Temperatur liegt in einem Bereich von 50 bis 70°C, um frischem Obst die Feuchtigkeit zu entziehen. Sowohl im Backofen wie auch im Dörrautomat dauert dies je nach Obstsorte und Größe der Obststücke mehrere Stunden. Wollen Sie im Küchenofen sollten Sie ein Backgitter verwenden, dass Sie mit Backpapier ausgelegt haben, damit die Obststücke nicht durch das Gitter fallen. Der Trockenautomat besitzt mehrere Körbe, die übereinander gestapelt das Trocknen größerer Mengen erlauben. Mit einem Timer kann die Dauer des Trockenvorganges eingestellt werden bzw. beim Backofen können Sie eine Eieruhr oder einen Wecker verwenden.

Getrocknete Feigen mit Schokolade

Getrocknete Feigen mit Schokolade

Trockenfrüchte schokolieren

Nachdem alle Obststücke getrocknet wurden, müssen Sie jetzt noch Schokolade oder Kuvertüre schmelzen. Das können Sie entweder im Wasserbad oder bei geöffneter Backofentür im Backofen tun. Verwenden Sie eine Glasschale oder eine Edelstahlschale, um Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade oder weiße Schoki langsam zum Schmelzen zu bringen. Anschließend können Sie das Dörrobst entweder auf Spieße aufstecken um diese dann in der Schokolade zu wenden oder Sie schokolieren einzelne Obststückchen. Wenn Sie möchten, können Sie schokolierte Trockenfrüchte mit bunten Streuseln oder Krokant garnieren – schließlich isst das Auge mit.

Schokoliertes Trockenobst

Schokoliertes Trockenobst: Getrocknete Feigen

Haltbare & gesunde Süßigkeit

Schokolierte Trockenfrüchte sind mehrere Wochen auch ohne Schwefelzusatz und Monate haltbar, wenn sie kühl und trocken gelagert werden. Es lohnt sich also, wenn Sie vorrätig Trockenobst herstellen und in Frischhaltedosen oder Gebäckdosen aufbewahren.  Auch ohne Schokoladenüberzug ist Dörrobst haltbar und dient als gesunde Alternative zu Süßigkeiten. Zwar ist Trockenobst im Vergleich zu frischem Obst kalorienhaltiger (bei gleicher Menge), jedoch Dörrobst viel gesünder und liefert zudem auch noch Energie und wichtige Nährstoffe und reichlich Vitamine. Allerdings geht das wertvolle Vitamin C verloren, so dass Trockenobst kein vollwertiger Ersatz für frische Rohkost ist.

Leckerer Brotaufstrich zum Frühstück

Leckerer Brotaufstrich zum Frühstück

Schokoladencreme enthält gesundheitsgefährdendes Palmfett und der Verzehr von verarbeitetem Fleisch – und somit leider auch Wurst – steigert das Darmkrebsrisiko erheblich. Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine solche Hiobsbotschaft zu Lebensmitteln gibt. Wir Konsumenten fragen uns deshalb zu Recht, was wir überhaupt noch essen können und welcher leckerer Brotaufstrich genussvoll zum Frühstück konsumiert werden kann.

Leckerer Brotaufstrich ohne Reue – gibt es den überhaupt?

Zu viel Zucker, zu viel Fett, nicht vegan oder andere Zutaten, die nicht gesund sind – das ist die Bilanz dessen, was wir vielfach verzehren. Selbst bei gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse können wir uns als Verbraucher nicht sicher sein, ob diese so gesund sind, wie man uns Glauben machen will. Bioprodukte, die keine sind.

  • Genmanipulierte Früchte der Natur.
  • Obst und Gemüse, das mit Pestiziden verseucht ist.
  • Importierte Gemüse- und Obstsorten, die viel zu früh geerntet wurden und keinen Geschmack haben.
  • Fehlender Geschmack wird durch Aroma und Zucker künstlich erzeugt.

Das alles macht es schwer, sich vernünftig und lecker zu ernähren.

Die Lebensmittelindustrie wird immer mehr technisiert und Nahrungsmittel haben mit natürlichen Grundprodukten nicht mehr viel zu tun. Damit täglich ein leckerer Brotaufstrich auf dem Frühstückstisch steht, können wir zwei Dinge tun:

  • entweder, wir machen ihn selbst.
  • oder wir achten beim Einkauf auf gute Herstellungsbedingungen.
Leckerer Brotaufstrich zum Frühstück

Leckerer Brotaufstrich zum Frühstück

Herstellungsbedingungen die dem Verbraucher schmecken

Qualitative Brotaufstriche aus Manufakturen

Fast schon ein Garant für leckeren und natürlichen Geschmack beim Brotaufstrich ist die Verwendung heimischer Produkte, wie es beispielsweise in den meisten kleineren Marmeladen-Manufakturen üblich ist. Ein solch leckerer Brotaufstrich kostet zwar etwas mehr als billige Marmelade aus dem Supermarkt. Doch der qualitative Unterschied ist überdeutlich. So gibt es z. B. feinste Sauerkirschmarmelade aus einer Manufaktur. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie handgemacht ist, weitaus weniger Zucker, dafür aber umso mehr Frucht enthält. Bio-Früchte, Handarbeit, weniger Zucker und raffinierte Marmeladenrezepte mit Früchten aus der heimischen Region sorgen für besten Geschmack bei diesem Fruchtaufstrich.

Leckerer Brotaufstrich selbst gemacht

Kleine Manufakturen fertigen ihre Produkte so her, wie man es noch von der Großmutter kennt. Deshalb ist die eigene Zubereitung von Brotaufstrichen ebenfalls eine sehr gute Entscheidung. Ohne Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und Farbstoffe werden Marmeladen, Konfitüren oder herzhafte vegetarische Brotaufstriche zubereitet. Die Basis bilden heimische Produkte, die aufgrund längerer Reifezeit weitaus aromatischer schmecken und nicht erst um die halbe Welt transportiert wurden. Sie haben es in der Hand, wie viel Zucker und Fett ein leckerer Brotaufstrich enthält, den Sie selbst herstellen und tragen somit nachhaltig der gesunden Ernährung der Familie bei.

Wie viel Einfluss haben Verbraucher auf die Qualität von Lebensmitteln?

Im Zusammenhang mit dem Skandal „Palmfett in Schokocreme“ waren in den sozialen Netzwerken viele Kommentare zu lesen, dass Verbraucher nichts dagegen tun könnten. Stimmt das? Wir sind der Meinung, dass letztlich nur die Konsumenten die Macht haben, Lebensmittelhersteller in ihre Schranken zu verweisen.

Frei nach dem Motto

„Unser Geld ist rund und rollt dahin, wo wir es wollen!“

haben wir als Konsumenten sehr gute Möglichkeiten, mitzubestimmen, was wir täglich essen. In dem wir Produkte meiden, die ungesund und von schlechter Qualität üben wir als Konsumenten Druck auf solche Lebensmittelhersteller aus. Mit jedem Mal, wenn wir diese Lebensmittel nicht kaufen, setzen wir ein klares Zeichen: Dieses Zeug wollen wir nicht!

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Gewürze mahlen

Gewürze mahlen – Mehr Aroma in der Küche

Mehr Geschmack beim Würzen. Samen, Kapseln, Kräuter – das sind die Zutaten, die zum Würzen in der Küche unverzichtbar sind und darüber entscheiden, wie aromatisch der Geschmack der Gerichte ist. Zwischen den Gewürzen gibt es gravierende Unterschiede. Ein wichtiger Faktor ist die Frische, denn umso älter die würzigen Zutaten werden, umso weniger ausgeprägt ist das Aroma, welches beim Abschmecken genutzt werden kann. Eine Methode, jederzeit möglichst frische Würzmittel zu haben, ist das Gewürze mahlen. Dadurch werden die ätherischen Öle unmittelbar vor der Verwendung freigesetzt und so lässt sich viel aromatischer würzen.

Worauf kommt es beim Gewürze mahlen an?

Frische Würzmittel und Kräuter trocknen

Es ist natürlich viel bequemer, kleine Gewürzdöschen oder Nachfüllpackungen im Supermarkt zu kaufen. Dies kostet nicht viel und macht keine Arbeit – das Gewürze mahlen schon. Doch dieser kleine Aufwand zahlt sich aus. Und zwar im Geschmack. Sie können viele Gewürze und Kräuter aus dem Garten verwenden, sie schonend (langsam) trocknen und beispielsweise Fenchelsamen, Senfkörner, Dillspitzen, Oregano usw. Die getrockneten Würzen werden dann in unbearbeitetem Zustand am besten in einem luftdicht verschlossenen Glas an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt. Das hält sie frisch und schließt das Aroma ein.

Kurz vor dem Würzen zerkleinern

Je kürzer Gewürzpulver gelagert werden, um so intensiver und aromatischer ist der Geschmack, den sie an die Gerichte abgeben. Daher sollten man kurzfristig Gewürze mahlen, wenn sie gebraucht werden. Schon nach wenigen Tagen lassen die Aromen deutlich nach. Es empfiehlt sich deshalb, jedes Gewürz nur in kleinen Mengen, z. B. einen Wochenvorrat, zu zerkleinern.

Wie kann man Gewürze mahlen?

Nicht immer ist eine Gewürzmühle geeignet

Beim Gewürze mahlen gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. So spielt es je nach Art des Gewürzes zum Beispiel eine Rolle, wie man es zerkleinert. Viele trockene Kräuter und Samen lassen sich hervorragend in einer Gewürzmühle zermahlen. Um aromatisiertes Salz selbst zu machen, eignet sich allerdings nicht jede Gewürzmühle, es soll eine spezielle Salzmühle sein. Denn das Salz zieht die Luftfeuchtigkeit an und kann das Mahlwerk einer Gewürzmühle zum Rosten bringen und durch die Feuchtigkeit das Mahlwerk verklebt. Dies gilt übrigens auch für Beeren, wie z. B. die Wacholderbeere sowie rote Pfefferkörner. Obwohl man Salzmühlen durchaus verwenden kann, ist die nachfolgende Methode deshalb die bessere.

GewürzGewürze mahlen - am besten mit einem Mörser

Gewürze mahlen – am besten mit einem Mörser

Mörser und Stößel sind ideal

Für alle Gewürze, die nicht in der Salzmühle gemahlen werden können, bietet sich das Gewürze mahlen im Mörser an. Beim Mörser handelt es sich um ein rundes Behältnis (meist aus schwerem Marmor) mit einer Kuhle. Darin werden die Würzzutaten mit dem Stößel zerstoßen oder zerrieben. Dabei lässt sich die Feinheit nicht ganz so gut bestimmen wie mit der Gewürzmühle. Allerdings können Körner, Kapseln und Gewürzsamen mit etwas mehr Körpereinsatz zu einem feinen Pulver vermahlen werden oder auch etwas gröber.

Weitere Vorteile beim Mörsern

Das Mörsern ist wirklich ohne viel Mühe möglich und hat gegenüber den Mühlen einige weiter Vorteile. Gewürzmühlen nehmen schnell den Geschmack von Kräutern an und geben ihn ab, wenn man darin andere Gewürze mahlen will. Um dies zu verhindern, müssten Sie die Mühle komplett zerlegen und gründlich reinigen, was ein sehr aufwändiges Unterfangen ist.

Der Mörser kann in der Küche stehenbleiben und täglich verwendet werden. Er muss nicht jedes Mal gespült werden, sondern meist reicht es, nach dem Gewürze mahlen mit einem Küchentuch die Kuhle auszureiben. Sie können also tagesfrisch eine Mischung zum Würzen zerkleinern oder einen kleinen Vorrat an Gewürzpulver herstellen.

So bleibt das Aroma von Gewürz lange frisch

Beim Gewürze mahlen werden die eingeschlossenen ätherischen Öle freigesetzt, wodurch sich das leckere Aroma entfaltet. Allerdings verflüchtigen sich genau diese Aromen nach dem Zerkleinern sehr schnell. Wenn es Ihnen nicht zuviel Aufwand ist, täglich zu mörsern, empfiehlt sich dies. Ansonsten können Sie aus getrockneten Kräutern und Samen eine kleine Portion frischer Würzmischungen zubereiten, die dann ebenfalls in einem gut verschließbaren Glas möglichst dunkel und kühl aufbewahrt werden. Dann haben Sie etwa eine Woche lang einen perfekten Geschmack, der Gewürze aus dem Supermarkt um Längen schlägt.

Top Tip: Eigene Gewürzmischungen kreieren

Keinesfalls müssen Sie jedes Gewürz einzeln zermahlen. Fenchelsamen, Salze, Kräuter, Pfefferkörner und Co lassen sich zusammen mixen, um aromaintensive Mischungen zu erhalten. Wenn Sie zum ersten Mal selbst Gewürze mahlen, sollten Sie immer notieren, welche und wie viele Zutaten Sie mixen. So können Sie jederzeit das Rezept nachmischen, wenn Sie eine besonders leckere Gewürzmischung kombiniert haben. Am besten ist es, wenn Sie dabei einen Löffel oder oder Kaffeelot als Maß nehmen oder mit einer Feingewichtswaage abwiegen, wie viel Sie von welcher Zutat für die eigene Würzmischung genommen haben. Dies gibt ihren Gerichten beim Kochen eine ganz individuelle Note und macht alle Speisen zu einem wahren Gaumenschmaus. Eine umfangreiche Rezeptsammlung finden Sie auch hier.
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Kochen im Alltag

Im Alltag gesund kochen

Wenn´s im Alltag sehr stressig zugeht, mangelt es nicht selten an der Lust zum Kochen. Kommt man auch noch spät nach Hause, hat man kaum noch Ambitionen, den Kochlöffel zu schwingen, um für ein gesundes, frisches und schmackhaftes Abendessen zu sorgen. Mit einigen Tipps und Tricks kann man sich allerdings gut behelfen und viel Zeit beim Kochen einsparen, ohne auf Qualität und ein gutes Essen zu verzichten zu müssen. Es gibt also keinen Grund, zu Fast-Food oder Fertigprodukten zu greifen – jedes selbstgekochte Essen ist besser wie das. Wichtig ist, dass man sich einige Tage im Voraus Gedanken macht, was man unter der Woche auftischen will. Damit es auch bei Ihnen im Alltag schnell geht, kommen hier unsere Tipps für Sie.

Kochen im Alltag

Kochen im Alltag

Einkauf planen – Speiseplan machen

Die schlimmste Frage: „Was kochen wir heute!“ – Nicht nur, dass einem dazu eher selten wirklich tolle Gerichte einfallen. Meist wird sowieso das gekocht, was es sowieso schon so oft gibt. Das sorgt für Langeweile in der Küche und schafft mehr Frust denn Kochlust. Am Wochenende kann man sich dagegen bei einer Tasse Kaffe am Küchentisch auf die Essen der kommenden Woche vorbereiten.

Meist sind sogar schon die Werbeblättchen der regionalen Lebensmittelgeschäfte im Briefkasten. Diese sollte man gar nicht erst achtlos wegwerfen, sondern durchblättern. Sie sind uns eine große Hilfe bei der Essensplanung im Alltag. Häufig lassen sich Produkte für ein leckeres Essen entdecken.

Schon lässt es sich aus den Kochideen schöpfen und den Einkaufszettel niederschreiben. Gleichzeitig kann im Kreise der Familie der Essensplan für die nächsten Tage besprochen werden. Alles, was man dazu braucht, kommt auf den Einkaufszettel und in einem Großeinkauf kann alles zusammen besorgt werden.

Unser Top-Tipp: Schreiben Sie die besten Gerichte in ein Notizbuch oder sammeln Sie Ihre schnellen Gerichte in einem Schnellhefter. So schaffen Sie ein tolles und individuelles Nachschlagewerk, das stetig wächst und so für Abwechslung beim Essen im Alltag – aber auch an Festtagen – sorgt.

Vorbereitung ist das A und O im Alltag

Viele Haushalte planen das Kochen lediglich, wenn es um aufwändiges Essen wie z. B. an den Weihnachtsfesttagen geht. Nicht aber im Alltag. Dabei sind die täglichen Einkäufe die größten Zeitfresser, denn das tägliche Ausrücken, um alle Besorgungen zu erledigen sammelt viele Stunden, die man für andere Aktivitäten nutzen könnte. Bei uns ist es beispielsweise der Mittwoch, der Großeinkaufstag ist. Im Anschluss bereiten wir vor:

  • Gemüse schnippeln, waschen, portionieren, einfrieren
  • Fleisch portionieren und einfrieren

Salat bleibt im Kühlschrank frisch

Sogar frische Salate können vorbereitet werden, indem sie gelesen, gewaschen und mit der Salatschleuder getrocknet werden. Dann sind lassen sie sich ein, zwei Tage im Kühlschrank frisch halten. Auch das Salatdressing aus Essig und Öl kann in einer größeren Menge ohne Qualitätsverlust zubereitet und kühl aufbewahrt werden. Man braucht also nicht jeden Tag eine neue Salatsoße anrühren.

Fleisch vorbereiten und einfrieren

Ob Rouladen gerollt, Gulasch geschnitten oder Schnitzel paniert werden. Auch hierbei kann man spielend einfach vorbereiten und hat so die wichtigen Zutaten für ein schnelles Gericht greifbar. Wir kaufen Schnitzelfleisch immer kiloweise und panieren es direkt nach einem Einkauf. Mit einem Stück Backpapier zum Trennen legen wir die Schnitzel in Gefrierbeutel, um sie einzufrieren.

Bei Bedarf wird die benötigte Menge aus dem Tiefkühler geholt und frisch gebacken. Einen geschmacklichen Nachteil gibt es nicht, doch die Zeitersparnis, wenn man nicht bei jedem Kochen erneut zum Fleischklopfer und den Zutaten für die Panade greifen muss, ist enorm. Sowieso kann für die Panade eine trockene Gewürzmischung hergestellt werden, wenn lieber frisch paniert wird. Auch dies spart Zubereitungszeit ein.

Manche Essen kochen sich fast alleine

Viele Gerichte wie etwa Gulasch gelten als aufwändige Essen und scheinen daher im Alltag wenig geeignet. Das stimmt jedoch so nicht. Abgesehen vom scharfen Anbraten kocht sich eine Gulaschpfanne fast von alleine. Zwar dauert eine solche Fleischspeise in der Zubereitung ungefähr 3 Stunden, jedoch bleiben einem zwischendrin knapp 2,5 Stunden, in denen es nicht viel zu tun gibt, außer ab und an nach dem Rechten zu schauen.

Soll es dazu Knödel geben, kann davon die doppelte Menge gemacht werden. Knödel vom Vortag geben ein schnelles Gericht ab, wenn sie in Scheiben geschnitten in der Pfanne angebacken und mit süßem Obst (z. B. eingeweckte Birnen oder Pfirsiche) gereicht werden.

Hausmannskost

Hausmannskost – nicht immer so viel Arbeit, wie man denkt

Kochen, aufwärmen und einfrieren

Früher war es üblich, bestimmte Gerichte in größerer Menge vorzukochen und am nächsten Tag noch einmal aufzuwärmen. Dies klappt z. B. ganz toll bei Eintöpfen, Nudelgerichten und Gemüse. Fleischbällchen und ebenso Markklösschen bereiten wir für mehrere Portionen vor.

Sie sind auch zum Einfrieren geeignet und verlieren durch das Frieren keinen Geschmack. Bei Bedarf werden sie einfach in gefrorenem Zustand in den Suppentopf gegeben und ziehen gar. Eintöpfe und vor allem die klassischen Wintergemüse können hervorragend eingefroren und erwärmt werden. Besonders Wirsing und Rosenkohl schmecken gerade durch das Einfrieren besonders gut.

Und entgegen aller Meinungen frieren wir frisch zubereiteten Spinat ein, den wir in doppelter oder dreifacher Menge vorgekocht haben. Aus frischen Produkten etwas zuzubereiten, es dann einzufrieren und zu erwärmen, verhilft nicht nur zu einem schnellen Essen, das schmeckt, sondern spart auch bei den Energiekosten. Schließlich benötigt man beim Aufwärmen lange nicht soviel Energie, wie beim Kochen selbst. Will man nicht einfrieren, können viele Lebensmittel übrigens auch vakuumiert und mit der Sous-vide-Garmethode zubereitet werden.

Übrigens: Vor Hausmannskost muss sich niemand fürchten. Setzt man beim Kochen auf eine gute Pfanne, braucht man wenig Fett und so wird auch der zünftige Braten keine gefährliche Kalorienfalle. Besser und gesünder als Fast Food ist ein solches Essen auf jeden Fall.

Auf schnelle Rezepte setzen

Ist wenig Zeit zum Kochen zur Verfügung, sollte man diese effizient nutzen. Anstatt komplizierten Rezepten darf es ein einfaches und schnelles Gericht sein. Routine ist dabei ein gutes Stichwort. Experimente in der Küche sollten ausschließlich dann gewagt werden, wenn die Zeit es zulässt. Im Alltag ist man mit bekannten Rezepten besser dran. Zeitsparend sind daneben auch Aufläufe, die im Backofen alleine fertig backen. Eintöpfe und Suppen lassen sich ebenfalls als schnelle Gerichte empfehlen.

Hierfür schnippelt und wäscht man Gemüse, doch sind alle Zutaten im Topf, kocht sich die Suppe quasi von selbst und geben ein prima Essen ab, das am nächsten Tag in wenigen Minuten aufwärmbar ist. Dazu gibt es bei uns Pfannkuchen – schon freuen sich die Kinder auf den zweiten Suppentag.

Preislich liegen Suppen und Eintöpfe für eine Familie unter Konservensuppen, schmecken viel besser und sind definitiv gesünder. Sie sehen schon: Beim Kochen im Alltag ist es definitiv machbar, den Aufwand auf ein zeitliches Maximum zu begrenzen und trotzdem gesund und frisch zu essen.
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