Kaffee – Wußten Sie schon, dass…?

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Schluss mit falschen Mythen um den Kaffeegenuss

Kaffee gehört zu unserem Alltag unabdingbar dazu. Für einen echten Kaffeetrinker geht einfach nichts über eine heiße Tasse des frisch Gebrühten. Dabei interessiert es uns nicht die Bohne, was man unserem liebsten aromatischen Aufgussgetränk so alles nachsagt – solange er uns schmeckt. Unser liebstes Heißgetränk mundet nicht nur, sondern regt uns an, bringt den Kreislauf in Schwung und wirkt wie Seelenbalsam. Im Laufe des Tages konsumieren wir Kaffeefreunde weit mehr, als eine oder zwei Tassen. Nicht selten hören wir dann, wie schädlich unsere Kaffeesucht ist und dass wir unbedingt unseren Kaffeekonsum runter dosieren sollten. Stimmt das denn überhaupt? Wir haben uns drei der hartnäckigsten Kaffeemythen angeschaut.

Tasse Kaffee
Tasse Kaffee – doch gar nicht so schlecht, wie man ihr nachsagt!

Kaffeemythos 1: Kaffee raubt uns den Schlaf

Am Morgen schubst uns die erste Kaffeetasse beschwingt in den Tag, am Mittag lässt er uns wieder wach werden, am Abend entfaltet er seine Wirkung auf große Kaffeeliebhaber fast als Beruhigungsmittel. Während Menschen, die einen geringeren Kaffeekonsum haben, nachts nicht mehr schlafen können, wenn sie abends einen starken Bohnenkaffee getrunken haben, können sich passionierte Kaffeetrinker direkt im Anschluss an den Genuss einer oder zweiter guten Tassen Kaffee ins Bett legen und seelisch einschlafen. Damit sind wir auch schon beim ersten Mythos rund um den Kaffeegenuss. Tatsächlich puscht das enthaltene Koffein auf. Bei leidenschaftlichen Kaffeetrinkern kehrt sich dieser Effekt jedoch um. Bekommen sie nicht ihre regelmäßige Dosis, werden sie übellaunig, antriebslos und leiden regelrecht unter Entzugserscheinungen. Wo andere durch den Kaffeekonsum aufgeputscht, nervös und zappelig werden, lindert bei einem eifrigen Kaffeetrinker die starke Tasse Kaffee die Folgen des Kaffeeentzugs und beruhigt deshalb – und am Abend fördert er sogar das Einschlafen.

Kaffeemythos 2: Kein Kaffee bei einer Diät

Das Gerücht, dass man während einer Diät auf Kaffee verzichten soll, hält sich hartnäckig. Doch ist es deswegen wahr? Dieser Frage ging auch Blogger Markus Tiesmeyer vom Blog Kaffee Partner auf den Grund. Der Kaffeegenuss wirkt sich stimulierend auf den Organismus aus. Ein starker Bohnenkaffee fördert den Stoffwechsel und die Wärmeproduktion im Körper. Somit kurbelt der Bohnenaufguss die Fettverbrennung an. Ein Tässchen Kaffee nach jedem Essen darf deshalb immer drin sein. Kaffeetrinker können also mit ihrem Kaffeegenuss nach einem nahrhaften Mittagessen das Abnehmen unterstützen.

Kaffeemythos 3: Kaffeetrinker brauchen kein Wasser

Täglich soll ein erwachsener Mensch zwischen 1,5 und 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Für einen Kaffeetrinker ist diese Menge eigentlich kein Problem. Doch den Flüssigkeitsbedarf sollte man keinesfalls mit Kaffee alleine abdecken, weil unser geliebtes Heißgetränk harntreibend wirkt und wir somit bei hohem Kaffeegenuss unseren Körper nicht mit ausreichend Flüssigkeit versorgen können. In typischen Kaffeeländern ist es Usus, zum Kaffee ein Glas Wasser zu reichen, um den Flüssigkeitsbedarf sicher abzudecken. Bei zu hohem Kaffeekonsum und zu wenig anderweitiger Flüssigkeitszufuhr entzieht Kaffee sogar im Verdauungstrakt Flüssigkeit, so dass Kaffeetrinken zu Verstopfung führen kann. Zudem lindert das Trinken von Wasser die vermehrte Bildung von Magensäure. Trinkt man mehrere Tassen Kaffee, kann es dadurch zu Sodbrennen kommen, was sich jedoch durch Wassertrinken oder viel Milch wie im Latte Macchiato verhindern lässt.

Frisch gemahlener Kaffee
Frisch gemahlener Kaffee

Die tägliche Dosis Kaffeegenuss

Als leidenschaftlicher Kaffeetrinker käme es mir ohnehin kaum in den Sinn, meinen Kaffeekonsum zu ändern, solange mir die täglichen Tassen Kaffee schmecken. Vor einigen Jahren habe ich selbst eine längere Diät gemacht und mich einer Abnehmgruppe angeschlossen. Mit großem Erfolg. 35 Kilogramm sind in 10 Monaten gepurzelt. Schon damals sagte man uns, dass wir pro Tag zwischen 5 – 7 Tassen Kaffee trinken können, aber dies keinesfalls die Wasserzufuhr von etwa 1,5 Litern ersetzt. Auch ohne neuere Studien über die Folgen von regelmäßigem Kaffeekonsum wußte man damals schon, dass Wassertrinken nicht nur gesund ist, sondern auch beim Abnehmen unterstützt. Ebenso wurde schon seinerzeit mit Kaffeemythos 2 aufgeräumt. Dass für uns Kaffeetrinker das geliebte Getränk zu später Stunde tabu sein muss, weil man nach dem Genuss nicht mehr schlafen können soll, ist für Vieltrinker nicht richtig. Bereits meine Eltern tranken jeden Tag vorm Zubettgehen eine halbe Kanne Kaffee und schliefen danach problemlos ein. Im Fazit brauchen wir uns also über jeden einzelnen Kaffeemythos keine Gedanken zu machen und können auch weiterhin jede einzelne Kaffeetasse genüsslich austrinken.

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