Gesund salzen

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Gesund salzen

Jahrzehnte lang galt es hochriskant, mit dem „weißen Gold“ Speisen zu viel zu würzen. Schädlich für den Bluthochdruck bis hin zu Wassereinlagerungen waren die Gründe, die gegen zuviel Salz sprachen. Einige Forschungsansätzen haben den Versuch gestartet, diese Thesen zu widerlegen um die Frage zu klären, wie viel Salz dem menschlichen Körper gut tut. Zunächst möge man denken, das ein Zuviel gewiss schädlich sei. Doch bedenkt man, dass in der Menschengeschichte das weiße Mineral schon immer auch als Heilmittel eingesetzt wurde und auch heute noch regelmäßig Einsatz findet, z. B. in Heilwässern, bekommt man Zweifel, ob die weißen Körnchen wirklich so gesundheitsschädlich sind, wie ihr Ruf. Was heißt „gesund Salzen“ und sind Natursalz und unraffiniertes Salz wirklich besser als behandeltes mit Zusätzen wie Jod und Fluorid?

Wie viel Salz ist gesund?

Derzeit kreisen Wissenschaftler die empfohlene tägliche Menge Salz zwischen 3 und 5 Gramm pro Tag ein. Die einen sind etwas großzügiger, die anderen etwas weniger zubilligend. Einig sind sich jedoch alle mit der Meinung, dass in Ländern, die nahezu uneingeschränkten Zugang zu Lebensmitteln haben, definitiv zu salzig gelebt wird. Hauptursache dafür ist der Verzehr von fertig kaufbaren Nahrungsmitteln. Das Würzmittel dient einerseits der Konservierung, andererseits hebt es den Geschmack der Zutaten an. Sogar in industriell gefertigten Süßbackwaren wird es darum auch als Geschmacksverstärker eingesetzt und so weiß die kluge Hausfrau: Eine weiße Prise im Kuchenteig und im Kaffee macht den Geschmack intensiver. Die berühmten Schüsslersalze helfen doch schließlich auch bei einer Vielzahl von Beschwerden. Tatsache ist es, dass der menschliche Körper das Mineral braucht. So sorgt es beispielsweise dafür, dass Wasser im Blut gebunden und abtransportiert werden kann. Viele Ernährungswissenschaftler legen sich hinsichtlich der gesunden Bedarfsmenge nicht eindeutig fest sondern verallgemeinern, dass die Harmonie zwischen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen bedeutsam sei. Im Konsens bedeutet dies: Keiner scheint es wirklich genau zu wissen, was genau gesund salzen ist und wie viel Salz gesund ist. Im Rahmen dieses Themas kommt man unweigerlich zu Natursalz und unraffiniertes Salz. Liegt da die Lösung?

Das weiße Gold der Natur

Wie eminent Salz ist, zeigt sich an dem Begriff „Weißes Gold“. In der Vergangenheit war das mineralische Würzmittel überragend wertvoll und nur reichen Leuten zugänglich. Als Tauschmittel stellte es über viele Jahrhunderte seinen Wert unter Beweis. Auf diese Zeit gehen auch Heilmethoden mit dem wertvollen Weißen zurück. Doch heutzutage ist von diesem mineralischen Schatz nicht mehr viel übrig. Vielleicht sollte nicht die vorrangige Frage sein, wie viel Salz gesund ist, sondern welches. Aus 84 ursprünglichen Elementen, die für die Zusammensetzung von Natursalz nötig sind, bleiben heute nur noch zwei übrig. Natrium und Chlorid bilden die Verbindung zu Kochsalz – das NaCl. Der Anteil dieser beiden Stoffe ist eminent hoch, während sie im Naturprodukt sich mit weiteren 82 Elementen in das Mineral einfügten und somit in deutlich niedrigerer Konzentration im Salz enthalten waren. Eine Theorie besagt, dass Zellwasser die überschüssigen NACl-Teile einschließt und so für die Lagerung der beiden Elemente in unserem Körper sorgt. Hier besteht jedoch der Verdacht, dass ebendies Ursache von Krankheiten wie Gicht und Rheuma sowie anderen sei, zumal die Ablagerungen vorwiegend in Knochen und Gelenken passieren. Gesund salzen ließe sich demnach nur, wenn man unraffiniertes Salz, also Natursalz, verwendet.

Das Märchen von Jod und Fluor

Jod ist ein Element, dass auch in Natursalz vorkommt. Jedoch sprechen wir da von natürlichem Jod, das im natürlichen Salzmolekül aus insgesamt 84 Elementen besteht, eingebunden ist. Mit künstlich eingebundenem Jod hat dies nichts zu tun und ohnehin besteht bei den wenigsten Menschen in industriell versorgten Ländern ein tatsächlicher Jodmangel. Jodierte Würze kann darum ebenso schädlich sein, wie viel Salz. Gesünder ist es, Jod über Meersalz und Meeresfische aufzunehmen. Ein weiteres Märchen ist die Anreicherung mit Fluor. Ohne Frage gehört dies auch zur Gesunderhaltung des Körpers in eine ausgewogene Ernährung. Dr. med. M. O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker nahmen sich diesem Thema in dem Buch „Vorsicht Fluor“ an, das die Hintergründe zur Fluorisierung in einer Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige sieht. Letztlich werden die Menschen für sich selbst prüfen, abwägen und entscheiden müssen, wie sie mit dem Salzen umgehen. Dennoch spricht einiges dafür, unraffiniertes Salz zu bevorzugen.

Unraffiniertes Salz: so lecker ist Natursalz

Natursalz ist, wie der Name es schon sagt, ein natürliches Produkt. Keine Beigaben und keine unnatürlichen Verschiebungen von Elementen in der Zusammensetzung machen dieses Produkt zu einer gesunden Würze. Unraffiniertes Salz wird fein, grob oder als Salzplättchen angeboten und unterscheidet sich oft auch in seiner Färbung. Sehr beliebt und das reinste Salz ist das Himalaya Kristallsalz. Durch die Austrocknung der Urmeere und unter enormem Druck vor 220 Millionen Jahren entstanden und in der Erde gelagert hat es keinerlei Einschlüsse von Umweltgiften und Verunreinigungen. Eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten über Augen- und Nasenduschen, Salzwickel und ähnlichen lindern zuverlässig Beschwerden und können dazu beitragen, dass der menschliche Körper ausgewogen und gesund bleibt. Neben dem Aspekt Gesund Salzen bieten die gesunden Salzvarianten weitere positive Eigenschaften. Natursalzplättchen sind mit eingeschlossenen Kräutern erhältlich, die beim Vermahlen in einer Keramikmühle ihre ätherischen Öle frisch freisetzen und so ein außergewöhnliches Geschmacksaroma entfalten. Gehören Sie zu den Menschen, die denken, Salz schmeckt immer gleich, dann sollten Sie wirklich mal ein hochwertiges und unraffiniertes Salz probieren.

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